Refit von Nuepi - SY Nuepi

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SY Nuepi
Refit

Hier wollen wir die wesentlichen Schritte / Arbeiten zeigen die nötig waren bzw. die wir machten um das Schiff in den von uns angestrebten Zustand zu bringen. Viele Kleinigkeiten werden nicht zur Sprache kommen, es wäre einfach zu viel. Es war, ist eine jahrelange Arbeit und sie wird auch nie ganz zu Ende sein. Ein Schiff erfordert immer die ein oder andere Arbeit um wirklich in gutem Pflegezustand zu sein. Das muß es aber, schließlich hängt der Erfolg jeder Reise auch von der Zuverlässigkeit des Schiffes ab. Das gehört auch zur guten Seemanschaft.

Mancheiner wird fragen warum das solange gedauert hat. Nun, da wir ja berufstätig sind können wir immer nur in unserem Urlaub am Schiff arbeiten. Das sind also so ca. 4 bis 6 Wochen im Jahr. Meistens waren wir zweimal jährlich dort. Im Mai / Juni und im Sommer, meistens August / September. Ab und an an haben wir auch einfach Urlaub gemacht. Immer nur ein paar Tage und Sonntags. Auch das muß sein, irgendwann braucht jeder mal Ruhe und Entspannung. Und so dauert es halt. Für uns ist es so okay.

Ich habe mich entschlossen die Reihenfolge so zu gestalten, das die neuesten Einträge oben stehen. Für die älteren Einträge und Bilder bitte nach unten scrollen.

Viel Spaß beim schmökern!

Ich habe mich entschlossen die Struktur dieser Seite zu ändern. Die Aufteilung nur nach Jahren erscheint mir nicht so sinnvoll, auch kann der Arbeitsfortschritt nicht so gut dagestellt werden.
Ich denke das die jetzige Einteilung wonach in der linken Spalte der Zustand "Alt" und in der rechten Spalte der Zustand "Neu" dargestgellt wird, die Sache veranschaulicht wird.
In der Mitte, zwischen den Bildern kommt der Text zur Erläuterung.

Mal sehen wie sich das bewährt.

23.01.2019
Das Jahr 2018

Wir waren vom 01. Mai bis Anfang Juni und dann wieder vom 09. Juli bis 05. September 2018 in MF.

Ziel u. A.  Fertigstellung der Pantry. D. h. alle Schränkchen / Schapps und Regale /  Regalbretter einbauen, die Arbeitsplatte mit Resopal neu beschichten und was so dazu gehört.
Verflixt waren wieder mal die Einpassungen, denn seltenst waren die Ecken rechtwinklig und die leichte Rundung der Außenwand kommt erschwerend hinzu.

Für die Arbeitsplatte fertigten wir zunächst eine Schablone. Erster Versuch mit einer Papiertischdecke ging nicht. Zu dünn. Packpapier war die Lösung. Da die Pantry L-förmig ist, waren zwei Teile zu fertigen. Das Resopal, nur 0,8 mm dick, ließ sich gut mit der Tauchkreis- und der Stichsäge zurecht schneiden. Kanten von Hand nachgeschliffen.

Eine Mehrfachsteckdose für 230 V montiert und die Leitungen dafür verlegt. Deckel für die Kühlboxen aufgearbeitet und mehrfach lackiert. Griffe eingebaut. Messinghaken polieren und anbringen.

Rings um den Herd Lücken dicht gemacht. Alle Holzteile entsprechend zugesägt, eingepaßt, geschliffen und mehrfach lackiert. Dabei spielt das Wetter leider auch nicht immer mit, bei Regen müssen die Holzteile - gesägt, geschliffen und lackiert wird unterm Schiff - ins Trockene gebracht werden.

Wasserhähne neu einpaßt, neues Spülbecken wieder eingebaut. Alle Wasserleitungen neu verlegt. Von der Pumpe zu den jeweiligen Verbrauchern. Wasserpumpe eingebaut, verkabelt und getestet.


2018

Gaskastendeckel fertig lackiert und Hülle dazu genäht. Leider kein Foto hier. Wassertankdeckel eingebaut und gestrichen. Tanks jetzt wieder zu.

Unsere Klappstühle für das Cockpit mußten neu bezogen werden. Nähte reißen auf. Da hat Anne fleissig genäht.

Vorhänge genäht, Seile/Fallen mit Hochdruckreiniger gereingt. Neue Fallen im Großmast und Besan aufgezogen. Spleißversuche gemacht. Flaggenleinen angebracht.
2018

Steuerpult fertigstellen. Heißt Kabel verlegen, Instrumentenaufteilung ausprobieren, Instrumente aufarbeiten (die alten Motorinstrumente ) die Ringe mit Chromspray aufhübschen. Instrumente einbauen und - oh Schreck - paßt nicht. Sind zu tief!  Frust ! Was nu ? Neues Brett ? Heißt 5 x innen und 8 x außen lackieren..... Wir haben kein Solches in Mahagoni mehr.....
Grübel - dann Idee!! Wir drehen das um - sind die Instrumente zwar in einer anderen Folge, aber sieht sogar besser aus. Glück gehabt.
Für das Pult ein wasserdichtes, durchsichtiges Cover genäht und das Deckcover repariert.GPS-Empfänger an der Schanz montiert. Dazu die Löcher gebohrt, Kabel verlegt. Halterung für Plotter an der Schanz innen angebracht. AlleKabel verlegt.

Instrumentenpult verkabelt und Instrumente angeschlossen. Motor Öl gewechselt und getestet. Läuft - 1 x Schlüssel gedreht, sofort angesprungen.


2018

Cockpit, Mastdeck, Salondach, Achterdeck und Sitzbänke, alles abgeschliffen und mehrfach mit Prekote und Toplac gestrichen. Das Deck ist nun komplett fertig.


2018

Das achterne Bad in Angriff genommen. Grauwassersumpf geöffnet, gereinigt, entrostet und neu gestrichen. Den metallenen Boden geschliffen, entrostet und neu grundiert und gestrichen.
Die Grätings aufgearbeitet und neu lackiert. Altes Waschbecken ausgebaut. Den Kühlschrank, der bisher hier stand, in die Pantry verfrachtet. Nächstes Jahr kommt er ganz weg.  
Hier gibt`s leider keine Bilder
2018

In der Achterkabine die Isolierung fertig gemacht. Alle Deckenpanele angebracht, nachdem die "unschönen" neu bezogen wurden. Neue Lampen eingebaut und angeschlossen. Verschlußklappe für unseren neuen Stauraum, wir nennen es die "Bühne" gefertigt, Schnappverschlüsse besorgt und eingebaut. Leisten angebracht. Sitzt, paßt, wackelt und hat Luft..... :-)) Fertig! Hurra!
Vom fertigen Zustand leider keine Bilder. Folgen noch.
2018

Materialien:

Schleifarbeiten: Metalluntergründe mit Rost erst mit Nagelscheibe und dann mit Schleifpapier blank machen. Farbuntergründe mit Papier händisch oder wo Platz vorhanden mit Schwingschleifer anschleifen. Körnung 120er - 240 er.
Holz: neues Holz lackieren, anschleifen mit 320 er und wieder lackieren. Innenhölzer mind. 3 x, außen mind. 5 x.

Farben / Lacke: Blankes Metall 2 x mit Zingsa grundieren. 2 x Precote und 2 - 3 x Toplac. Für Holz haben wir den Lack einer Schweizer Firma, der ist prima, gibt`s bei uns im Baumarkt.
In It. gibt es eine Rostschutzfarbe, ähnlich Hammerit, die ist sehr gut.
Die selbstklebende Resopalplatte konnten wir beim Baumarkt (Bauhaus) bestellen.
Wasserschläuche, rot für Warm- und blau für Kaltwasser sind von SVB.
Kabel und Klemmen haben wir vor Ort beim Elektrogroßhandel gekauft. Kabelkanal im Baumarkt in Monfalcone. PVC - Rohre in denen wir Schläuche verlegt haben sind aus der Aquarisitk, hatten wir zuhause übrig.
Stoff für die Stühle ist der Tipi / Zeltstoff aus dem auch unser Sonnendach ist. Im Internet gekauft. Bezug für die Deckenpanele ist vom Autozubehör. Identisch mit dem aus dem Dootszbehör - bis auf den Preis...
Schnapper und andere Kleinteile in den Bootsläden vor Ort beschafft. Chromspray vom Baumarkt zuhause.

Motorinstrumente sind von VDO, alle anderen Simrad.

Werkzeg: Hände, Hände und nochmals Hände. Außerdem Bohrmaschine, Nagelscheibe,  Dreiecksschleifer, Tauchhandkreissäge, Stichsäge, Schraubendreher und -schlüssel.
Quetschzange für Kabelklemmen, Cutter, Schere, Nähmaschine und und und.....

Leider Foto Auf dem Schiff vergessen, so das ein paar Bilder fehlen. Kommen noch....
2015
In diesem Jahr waren wir nur einmal in Monfalcone. Im Juli. Es war gnadenlos heiß. Mittags war an arbeiten nicht zu denken. Trotz Plane und Schatten war es viel zu heiß. Bei jeder Bewegung floß der Schweiß in Strömen. Wir haben daher das Arbeiten in die frühen Morgenstunden und in den Nachmittag und Abend verlegt. In der Mittagshitze machten wir das einzig vernünftige - Siesta.
Wie immer nach der Ankunft erstmal reinemachen, einräumen und einkaufen. Rundgang und schauen ob alles in Ordnung ist oder ob Schäden eingetreten sind. Aber alles war gut. Dann Plane als Sonnenschutz aufbauen.
Nachdem wir im Jahr vorher das Überwasserschiff fertig hatten, war die Aufgabe jetzt das Unterwasserschiff fertigzustellen. Das heißt, den Rumpf unter der Wasserlinie zuerst mit Wasser reinigen. Dann von Hand anschleifen. Den Schleifstaub runter waschen und schließlich alles mit Aceton reinigen. Die Capitana hat dann die Wasserlinie abgeklebt.   Fertig für zwei Lagen Teerepoxyd - von Hand mit der Walze. Schließlich den Primer und dann drei Lagen Antifouling. Fertig!
Während ich mich dem Rumpf widmete, hat die Capitana innen Hölzer lackiert und Deckenpanele neu bezogen und repariert.


2014

Mai - Juni 2014
Zusammenfassung unserer Arbeiten und die Bilder dazu.
Im Wesentlichen habe wir die Luken rund ums Schiff und die Fenster rund um den Salon renoviert. Innen und außen. D.h., die alten Scheiben und Innenverkleidungen abbauen und den Stahl darunter entsprechend bearbeiten.
Also schleifen, schleifen....
Wie auf den Bildern zu sehen hat es sich aber gelohnt.

Die Holzverkleidungen der Frontscheiben haben wir komplett neu angefertigt. Also Holz gekauft und zugeschnitten anschließend mit Bootslack mehrfach gestrichen. Alle Hölzer innen werden mind. 3 x lackiert. D.h. lackieren, schleifen, lackieren usw.  Stark beanspruchte Hölzer und Holz außen entsprechned öfter, 5 - 6 mal. An den Seiten haben wir die vorhandenen Hölzer aufgearbeitet, geschliffen und neu lasiert / lackiert.

Nervige Arbeit ist das entfernen von Silikon. Grrrrrrrrrrrr....

Die Scheiben haben wir mit Tikal farblos eingeklebt und anschließend vorsichtig verschraubt. Es ist darauf zu achten, daß keineLufteinschlüsse verbleiben und die Dichtmasse möglichst gleich dick unter den Scheiben ist.  Wir werden sehen wie dicht alles in Zukunft ist / bleibt.

Dann hat unser Freund Wolfgang die Backskiste wunderbar auf Vordermann gebracht. Diese wieder installiert. Sieht gut aus.

Die Luken für die Bordwände haben wir gereingt und wieder eingebaut. Neue Dichtungen gekauft, für das achtere WC die Dichtung wie im Logbuch beschrieben geschnitzt.
Das putzen der Rahmen ist sehr zeitaufwendig, lohnt aber. Geputzt haben wir mit den handelsüblichen Reinigern, feinem Schleifstahlwolle und Lappen.

Folgende Materialen haben wir verwendet:

Zum abdichten von Kabeldurchführungen etc. im Stahl verwenden wir Kaltmetall. Dito zum verspachteln von Unebenheiten. Hierzu verwenden wir auch Watertide.
Blankes Metall grundieren wir über Wasser mit Zinga. 2 Lagen.  
Als Vorstreichfarbe verwenden wir Prekote, mind. 2 Lagen.
Den Endanstrich machen wir mit Toplac, i. d. R. 3 Anstriche.

Werkzeuge:

Grober Rost wird mit Hammer und Meisel entfernt. Dann kommt die Nagelscheibe dran.  Anschließend mit Schleifmaschine oder von Hand die Feinarbeit.
Vorallem die Nagelscheibe ist ne prima Sache. Dauert zwar etwas ist aber effektiv. Entrostet wirklich bis auf das blanke Metall.


September 2014
Für die nötigen Arbeiten am Rumpf Gerüst aufgebaut.
Am Bugspriet und am Heck ( Badeplattform ) kleine Rostflecken entfernt und mit Zinga 2 x grundiert.
Luken zerlegt, Korpus, Innen- und Aßenringe. Alles gereinigt und mit Stahlwolle wieder zum glänzen gebracht.
Dichtungsringe naß und mit einer Spende aus der Bordküche (Olia Extra Vergine di Olivia) geputzt. Schrauben und Hutmuttern teilweise gereinigt.
Luken zusammengebaut, Scharniere und Schrauben mit Ballistol geölt, Verschlußklappen eingestellt.
Luke im Salondach leider undicht - repariert.
Lufthutzen inne 2 x mit Hammerit gestrichen.
Die Lukenausschnitte in den Bordwänden entrostet, geschmirgelt, wo nötig gespachtelt und innen wie außen 2 x mit Zinga grundiert. Anschließend mit Vorstreichfarbe und Endfarbe gestrichen.
Problem das achtere Bad. Dort waren aufgrund eines früheren "Remplers" einige Dellen und Unebenheiten die nur schwer auszugleichen sind. Ist auch nur teilweise gelungen.
Holzverkleidungen Salonfenster abgeschliffen (240/320 Papier) und lackiert.
Für das achtere Bad die Dichtung "geschnitzt", hat 4 (!) Stunden gedauert.
Deckenpanele in der Achterkabine angebracht. Teilweise mit neuem Belag bezogen.
Das Überwasserschiff komplett abgeschmirgelt und anschließend mit einem Schwamm abgewaschen. War nötig, um den altanstrich für die nächste Lage Pox Barrier vorzubereiten.
Zu guter Letzt noch das gesamte Überwasserschiff mit Aceton gereingt.
Unterwasserschiff abgeklebt und alle bereits eingebauten Luken (diese haben wir wegen Regenwetter dringelassen) ausgebaut um den vorletzten Anstrich aufzubringen.
Mit Pox Barrier gestrichen - Regen droht - Wutausbruch beim Kapitän - Überwasserschiff ist jetzt grau. 1 Eimer Farbe mußte  auf 4 Portionen aufgeteilt nd mit Härter angemischt werden.
Jetzt sollte eigentlich der Schlußanstrich in Blau kommen. Aber, oh Schreck, der Härter ist eingetrocknet!! Also mit Lieferant telefonieren, neuen Härter bestellen und im Oktober nochmal kommen!
Mist!
Also bei den anderen Aufgaben weitermachen. Eingebaute Luken mit dem Wasserschlauch auf Dichtheit testen. Drei Luken undicht. Dichtungen ausgetauscht, jetzt nur noch die Luke an der Navi undicht. Also wieder ausbauen, mit Gummischlauch und Brett wieder zugemacht und auf Dichtheit getestet.
Gerüst zerlegt und an Bord gelagert, Anhänger beladen und alles für die Abreise vorbereitet.

Was oft vergessen wird - vor diversen Arbeiten muß die Umgebung mit Tüchern, Folien oder Planen abgedeckt werden. Auch Nachbarschiffe um diese für Staub und Farbsprizern zu schützen.
Am Abend dann ausschütteln, aufräumen usw. Alles recht aufwendig und zeitraubend.

Heimfahrt am 27.9.2014.

Oktober 2014
Dritter Arbeitseinsatz diese Jahr. Härter wurde pünktlich nach Hause geliefert.
Freunde, Hans und Susanne, sind mit uns gekommen um beim streichen zu helfen.
Leider hatte ich am rechten Arm eine Schiene und konnte nicht wirklich mitarbeiten.
Verwendet wurde ein 2-Komponentenlack den wir jetzt per Walze und Pinsel gestrichen haben.


Verwendete Materialien:
Luken mit feiner Stahlwolle, Lappen und Metallcremes gereinigt.
Grundierungen bei Rostreparaturen über Wasser auf Stahl ist Zinga.
Unterwasser 2-Komponenten Zinkstaub.
Alle Beschichtungen Unter- und Überwasserschiff sind 2-Komponeten Lacke.
Gekauft nach guter Beratung und viel Informationen sammeln beim Antifoulingshop.
Aceton - nicht aus dem Baumarkt, sondern Industrieaceton.
Bootslack für die Innenhölzer.
Rückblick - fürs Sandstrahlen mußten ja alle Luken raus. Alle Luken wurden mit einer Holzplatte (Presspan) abgedichtet. Darunter haben wir eine Gummiplatte aus altem LKW-Schlauch eingebaut.
Hat all die Jahre 100% dichtgehalten. Zäh und doch gut zu verarbeiten und dicht.
Vorstreichfarbe innen Precote.
GFK-Spachtel Watertide und Yachtcare.
Kaltmetall.
Hammerit - Versuch










 









 
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