Logbuch - SY Nuepi

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Zusammenfassung Juli - Oktober

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: 2017
Versuche hier eine Zusammenfassung, einen Überblick zu geben was wir in 2017 noch so alles "angestellt" haben.
Details findet ihr in der Rubrik Refit und "Nuepi". Auch mehr Bilder.

Außer Arbeit ist da noch der Alltag, also kochen, essen, aufräumen, einkaufen usw... Das ist wie zuhause auch und kann jeder nachvollziehen.

Anne hat viel genäht. Aus Zeltstoff haben wir jetzt neue Sonnenverdecks. Für die Wanten hat sie Einschnitte mit Klettverschluß gemacht. Mal sehen wie haltbar das ist wenn es richtig windet. Eine Abdeckhaube für den Außenborder und für unsere Ankerwinde. Letztere hat uns ohne viel Aufhebens ein Werftmitarbeiter mit dem Gablstabler von unten "hochgereicht", so daß die im Nu wieder an ihrem Platz montiert werden konnte.

Am 24.7. hatten wir dann die Generalprobe für unser Sonnendach. Es regnete und windete wie "Harry". Aber alles hielt, nur die Klettverschlüße sind noch nicht das Gelbe vom Ei. Ein Einschnitt ist eingerissen, den hat die Capitana inzwischen wieder repariert und alle verstärkt. Wir denke über 2-Wege Reißverschlüsse nach.

Überhaupt hat das Wetter uns etliche Male Arbeit beschert indem wir bei Starkwind unser Sonnendach lieber abgebaut haben und am nächsten Tag wieder aufbauen durften....  Na ja, jedenfalls besser als kaputt -oder?

Während die Capitana unsere Sitzbankhölzer für das Cockpit aufgearbeitet hat, habe ich mich unserem Wassertank gewidmet.
D.h., Sie hat die Bretter gereinigt und mehrfach geölt, ich habe den Tank der mit Schlingerblechen unterteilt ist, gereinigt und die defekte alte Beschichtung so gut als möglich entfernt. Das ist ne üble Arbeit weil man im Liegen nur schwer an alle Stellen rankommt. In den Tank rein geht auch nicht, dazu ist er zu trotz des Volumens von 1.200 Litern zu klein. Sh. Bilder.
Anschließend den Tank mit Zementschlämme ausgekleidet. Fünf Anstriche oder anders ausgedrückt, 25 kg reinen Zement verarbeitet.
Heißt, streichen, trocknen lassen, wieder streichen, trocknen usw....

Auf dem Vorschiff alte Farbe entfernt, Grundiert und mehrfach gestrichen. Dichtungen und Deckel ( 3Stück) des Wassertanks gereingt und aufgearbeitet.

Am 18.8. kam ein Überraschungsbesuch. Freunde, Anita und Wolfgang, die Urlaub in Slowenien machten, fuhren einen Umweg nach Hause über Monfalcone und verbrachten das Wochenende bei uns. Toll war das, hat viel Freude bereitet.

Weitere Arbeiten an Deck. Leider mehrfach wegen Regen unterbrochen oder nicht weitergekommen.  Haben dann im Innern gearbeitet. Wände, Bretter lackiert usw. Die Werft hast uns auch erlaubt Holzteile in die leere Halle zu bringen und dort zu streichen und trocknen lassen. Danke!

Niedergangsluke demontiert um die innere Holverkleidung zu erneuern. Prompt gab es Regen. Unseren Cockpittisch in einePlane eingewickelt und als Niedergangsdeckel verwendet. Hat zu 99% funktioniert.  War das Wetter bisher eher unerträglich heiß, 38 und 40 Grad, wurde es jetzt immer regnerischer. Immer wieder Regen der uns doch sehr behinderte, mußten doch viele Arbeiten draußen erledigt werden, so z. B. die Reparatur des Niedergangsdeckel.

An Steuerbord die fehlenden Luken eingebaut. Diese mußte zuvor natürlich aufgearbeitet, gereinigt werden.  Aber nicht nur die Luken, auch die Innenseiten der Bordwand mußte geschliffen, grundiert und mehrfach gestrichen werden. Erst dann kommt der Einbau.

Wir haben, nachdem wir im Mai ja die Versuchskarnickel dabei hatten, jetzt die Originale mit dem Namen und Logo unseres Schiffes dabei. Unter Federführung von Anne haben wir diese angebracht. Sieht gut aus - meinen wir!

Eine echte Odysee ist der Kauf von Holz, bzw. das finden von Geschäften in denen man Schiffsbausperrholz kaufen kann. Nach langem Suchen und Fragen bekamen wir schließich eine Andresse in Triest. Sonntags einen Ausflug gemacht und nach der Adresse gesucht und auch gefunden. Dort haben wir dann auch Sperrholzplatten gekauft, die man uns für den PKW-Transport entsprechend zugeschnitten hat.

Am 22.9. kam dann der Bruder von Anne um uns mit der Elektrik zu helfen. Sein Beruf. Heißt Kabel verfolgen, beschriften, neu verlegen in Kanäle und Rohre, Navi-schrank neu verdrahten usw... Hat sich gelohnt! Sh. Bilder. Richtig Arbeit, am 30.9. waren wir fertig.
Am 01.10. einen wohlverdienten Ausflug zusammen gemacht, seine Frau ist mit dem Zug inzwischen nachgekommen, am 2.10. sind die Beiden dann weitergereist.

Neubau des Steuerpultes begonnen. Ausgesägt und lackiert. Denn Aufbau im Cockpit gereinigt, wo nötig entrostet, neu gestrichen. Holzplatte für die Elektroverteilung eingebaut.

Schablonen für die Arbeitsplatten in unseren beiden Sanitärräumen angefertigt und anschließend aus einer Resopalplatte ausgeschnitten.
Versucht die Fender zu reinigen. Geht mehr oder weniger nicht. Nach einer Stunde aufgegeben. Die Fenderstrümpfe gewaschen, das geht wenigstens. An Deck und im Cockpit gestrichen und bei Schlechtwetter im Innern weiter Lackierarbeiten gemacht. Man bedenke, an Deck muß immer erst grundiert werden, blanke Stellen mit Zinga vorgestrichen werden, dann mind. 3 x Deckfarbe.
Holz im Innern ist immer 3 mal lackiert, draußen mindestens 5 oder gar 6 mal.

Sonntag den 8.10. haben wir dann mal die Barcolana in Triest beobachtet. Ein riesen Volksfest in der Gegend. wir fanden einen schönen Aussichtsplatz auf den Klippen bei Proseco. Wahnsinnig viele Schiffe! In der Sonne noch einen kleinen Spaziergang gemacht.

Ja Sonntags, einige Ausflüge alleine oder mit unseren Gästen gemacht. Mal im Städchen bummeln und Eis essen, mal im Outlet in Palmanova Geld ausgegeben. Andermal waren wir in Triest, in Muggia, in Koper, selbst in Lubljana waren wir Bekannte besuchen.
Es gab gemeinsame Essen mit anderen Seglern, bei Paul und bei uns und irgendwie rast so die Zeit dahin.

Am 9. und 10.10. gepackt. Gerüst abbauen, Anhänger und Auto beladen, gepackt und geputzt. Verabschiedungsrunde von den bekannten Seglern.

Am 11.10. machten wir uns auf den Heimweg. 7 Uhr aufstehen, Vesper für unterwegs gemacht, alles fertig aufgeräumt, Schiff abgedeckt,geduscht und in der Nautec gefrühstückt. Um 12 Uhr Abfahrt. An der letzten Raststelle in Italien noch einen letzten Espresso genossen und dann weiter. Inn Salzburg an der Grenze Megastau wegen Grenzkontrolle. Denn umfahren mit etlichen kleineren Staus, hat uns ca. 1 Std. gekostet. Ankunft zuhause 23 Uhr. Uff.
   



Gasanlage

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: Gasanlage
Nochmal zurück zum Mai 2017. Hatte es ja im ersten Post 2017 schön erwähnt das die Gasanlage neu eingebaut wird und unsere Freunde daher zu Besuch kommen. Er hat diesen Beruf gelernt und nen Meister darin und daher bestens ausgebildet.

Wir sind da einige Tage mehr liegend als sonst was durch das Schiff / die Bilge gekrochen nd haben die Leitungen vom Gaskasten am Bug bis szur Pantry verlegt. Verschraubungen soweit als möglich vermieden, kann schon nichts undicht werden, die notwendigen Durchgänge durch Schoten etc. gut "gepolstert" und mit entsprechenden Schellen befestigt.

Im Motorraum die Kupferleitung an der "Decke" lang bis unter den Schrank verlegt und durch den Boden ins Innere. Eine mehr als mühsame Geschichte, da unten ist ja sooooo viel Platz.

Wir haben mehrere Absperrhähne eingebaut, einen gleich am Gaskasten und einen weiteren im Küchenschrank direkt vor dem Schlacu der zum Herd geht.

Anne hat derweil weiter im Innenraum gewerkelt. Die Schaps in der Pantry gestrichen, Wände geschliffen und lackiert, eingekauft und mit Susanne zusammen den Alltag am laufen gehalten.  

An den Wochenenden Ausflüge an die Timavoquelle und zum Rilkeweg. Dieser Weg oben auf den Klippen zum Schloß von Duino ist immer wieder ein Erlebnis. Dann waren wir noch in Triest und Muggia.

Schön wars!




Wetterkapriolen die Zweite....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Tags: Wetter
Wetter sonnig, nachmittags zieht es wieder zu;
Am Abend dann schwarz, tiefschwarz, gleiches Spiel wie gestern.

Offenbar ziehen gerade etliches Tiefs von West nach Ost und bringen dieses bescheidene Wetter mit.

Heute im Motorraum an Steuerbord das zweitemal Zinga gestrichen. Wenn da nur nicht immer soviel Platz wäre ...:-(((

Dann mal wieder gründlich aufgeräumt. Müll weg, Mallerwerkzeuge aussortiert und so manches Teil entsorgt. Anne war einkaufen, Wäsche machen, Alltag halt und die eingerissene Ecke von gestern hat Sie auch repariert.

Na am Abend wieder das gleiche Spiel wie gestern. Es wurde schwarz und schwärzer... Vorsichtshalber den ersten Teil unseres Sonnen- schutzes wieder abgebaut. Ganz so heftig wie gestern ist es bis jetzt noch nicht. Noch kachelts und regnets. Mal sehen was der Abend und die Nacht noch so bringt.



Wetterkapriolen

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Tags: Wetter
Wetter sonnig, nachmittags zieht es zunehmend zu;
am Abend dann schwarz, tiefschwarz.

Nach einem geruhsamen Sonntag weiter im Motorraum gearbeitet. Staub raus, mit Aceton gereinigt und erste Lage Zinga gestrichen.

An Backbord sind wir schon ein ganzes Stück weiter, dort mit Bilgefarbe gewalzt und gepinselt. Am Abend dann kurze Hektik. Klar sahen wir die schwarze Wand, das Gewitter und den Regen kommen. Aber von jetzt auf gleich kam eine Boenwalze daher und wir mußten schnell die erste Bahn unseres Sonnen- und Wetterschutzes abbauen. Ging nicht ganz ohne Schaden ab. An einer Ecke riß uns Kamerad Wind die Plane ein, bzw. die Befestigungsschnur ab.

Nach den heftigen Böen war der Spuk recht schnell vorbei und es regnete. Dabei kühlte es deutlich ab, was nach der Hitze der letzten Tage recht angenehm war.

Fast hätte ich es vergessen, am Nachmittag hupte es draußen, Klaus, Segelfreund aus dem fränkischen, ebenfalls seit Jahren mit seinem Segelboot hier, ist eingetroffen. Großes Hallo und Freude.
Bilder zum fertigen Motorraum gibt es später.


Regenpause...

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Wetter: Regen, Gewitter, Wolkenberge
Temperatur: 24 Grad
Luftdruck: 1007 hp
Wind aus Süd und Östl. Richtungen, Böig, heult durch den Wantenwald

Ausschlafen war heute die Devise. Das Wetter wie vorhergesagt, so daß draußen nicht gearbeitet werden kann. Gut gefrühstückt und dann aufgeräumt. Kataloge nach Ersatzteilen durchsucht und erste Spleißversuche gestartet. Erfolg wegen unzureichender Ausrüstung bescheiden. Uns fehlen Spleißnadeln.

Eingekauft, für die letzten Tage und zum mitnehmen und von einem heftigen Regenguß überrascht worden. Es gibt Hornhecht mit Zuccinigemüße, Weißbrot und Rotwein. Die nasse Phase im Bistro des Supermarktes abgewettert. Geht auch....

Morgen warten wir auch einen Schweißer der uns bei der Reparatur des Kiels helfen soll. Mal sehen.



Auf des Messers Schneide....

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....steht es manchmal. Wir sind gefrustet. Beide. Arbeit, Arbit, Arbeit...... Der Staub und Dreck jeden Tag nervt. Manchmal ist es dann einfach zuviel und man / Mann / Frau möchte den "Bettel" hinschmeißen. Aber wir rappeln uns dann wieder auf, motivieren uns gegenseitig und weitergehts.

Letzte Nacht gab es unerwartet Regen. Laut Wetterbericht sollte der erst morgen kommen, aber Petrus hat den wohl nicht gelesen...
Also schnell raus, Handtücher, Sitzpolster etc. schnell in Sicherheit, sprich ins Trockene schaffen. Luken dicht und weiterschlafen.

Heute Morgen wieder Sonnenschein. Morgen Gewitter und Regen - sagt der Wetterbericht. Mal schaun.

Unsere Streifen sind geklebt. Gut sieht`s aus. Unser Berater hatte recht, die Breite ist genau richtig. Dito die Größe des Namensschriftzuges. Er hat uns zwei Muster mitgegeben, zum probieren. Wir plädierten für die kleinere Schrift, müssen aber ihm rechtgeben, die größere Schrift ist besser. Ob man das auf den Bilder erkennt?

Temperatur heute 27 Grad, Wind heute nacht moderat mit kräftigen Böen, am Tag leichter Wind aus östlichen Richtungen.
Luftdruck 1010 hp leicht fallend.




Was bisher geschah - oder der Staubwüste entkommen

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Wetter war bisher sehr gut. Seite Montag immer Sonne und blauer Himmel.
Heute regnet es und es hat merklich abgekühlt. Das Thermometer in der Pantry zeigt nur noch 21 Grad...

Die gesamte Bilge vom Bug bis zum Wassertank entrostet, alte Farbe entfernt. Dito die Backbordseite. Heißt die die Gäste und Kinderkabine soweit nötig entrostet und alte Farbe entfernt.

Die Überraschung mit unserem Wassertank habe ich ja schon erwähnt. Die Terexscheiben hatten Hochbetrieb. Unangenehme Begleiterscheinung ist der Staub. Täglich alles soweit wie möglich abdecken, dazu haben wir alte Bettücher, Bezüge etc.,dann wieder aufdecken dort wo der Platz gebraucht wird. Küche und Achterkabine werden zum wohnen ja gebraucht.

Da trotz abdecken der Staub durch Ritzen und Lücken kommt, heißt das auch jeden Abend putzen, saugen, wischen.... Macht richtig Freude..:-((

Auf den Bildern ist der Staub schön zu sehen. Die anderen Bilder zeigen vorher und nachher. Denke den Unterschied sieht man.

Jetzt aber ist es geschafft. Teilweise bereits mit mit Azeton entfettet und mit Zinga vorgestrichen.

Na ja, und daneben findet das alltägliche Leben statt. Einkaufen, kochen, essen und auch mal ein Bierchen zischen. Mit anderen Seglern zu Beispiel. So hatten wir mal Georg zu Gast beim Abendessen und beim Feierabendbier. War ein echt netter Abend. Danke Schorsch!

Freitag (gestern) sind dann unsere Freunde Hans und Susanne eingetrudelt. Großes Hallo und Begrüßungsgebell von Bobby. Bobby ist ein vorwitziger Zwergpudel.

Nächste Woche geht’s dann los mit dem Einbau der Gasanlage.

Leider haben wir unseren Foto zuhause vergessen und müssen uns jetzt mit Handyfotos begnügen.



Arbeit und Überraschung

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Wetter heute mal sonnig mal wolkig, aber trocken. Morgens noch frisch, später 23 Grad.

Heute angefangen die Bilde an Backbord und Mittschiffs zu sanieren. Also erstmal alles abhängen, abdichten damit der Staub sich nicht im ganzen Schiff verteilen kann. Hatten wir schon, brauchen wir nicht wieder. Schaden macht klüger...  Alte Farbe und Anrostungen abgeklopft.
Morgen mit der Terexscheibe ran.

Eine Überraschung gab es auch mal wieder. Leider keine besonders gute. Unser wassertank hat ein Loch. An Backbord, zur Bilge unter der Mittschiffskoje hin. Zum Glück kein Großes so das es recht gut repariert werden kann. Ein Punkt mehr auf der To Do - Liste.

Die Capitana hat wieder den Pinsel geschwungen, gestrichen und lackiert. Gut sieht die Wand wieder aus.

Plan für die Wasserverteilung, Kalt- und Warmwasser, erstellt. Sonst gibt es heute nicht viel zu berichten.

Gute Nacht zusammen.



Gasleitung und Lackiererei

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Wetter: bewölkt, hin und wieder Nieselregen. 18 bis 20 Grad.

Wir sind in Monfalcone und bereiten alles vor um die Gasleitungen zu verlegen. D, h, vom Kasten für die Gasflaschen der sich an steuerbord unter dem Vordeck befindet soll eine Kupferleitung bis zur Pantry gelegt werden.

Das machen wir aber nicht selber sondern ein Gas-/Heizung- und Sanitärmeister. Soll ja schließlich richtig und dicht sein. Wir müssen nur die Vorbereitungen treffen. Hört sich leicht an, bedeutet aber ne Menge Arbeit.

Die Leitung soll auf der Backbordseite verlegt werden. Dazu müssen wir zunächst die Bilge und die Stauräume unter den Backbordkojen leer räumen.  Während Anne in der Pantry Wände lackiert, räume ich Schoten, Fallen und Festmacher, Werkzeug, Ersatzteile und was immer da lagert aus. Aber wohin damit??

Die Seile hängen wir an Deck an die Reeling und an eine Stange die ich am Bug quer auf der Reeling festmache. Alles was nicht nässeempfindlich ist kommt ebenfalls an Deck und wir mit einer Plane zugedeckt.

Am Ende des Tages haben wir es geschafft, die Bilge und Stauräume sind leer und morgen kann es loasgehen. Schleifen, Rost entfernen, streichen. Mehr davon morgen.

In der Pantry hat sch auch einiges getan. Anne hat die Wand hinter der Kühlbox lackiert, das Regal für Teller gestrichen und die Besteckschublade ausgekleidet.

Zudem wieder lecker gegessen. Fisch aus der Pfanne mit Kartoffeln und Salat. Dazu lecker Rotwein. Was brauchts`s mehr.

Jetzt ist es 22.29 Uhr, Axel von Guns N Roses singt und ich mach hier Schluß. Bis morgen.
 



Erste Nacht und erster Tag

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Ausschlafen - tut nach der langen Fahrt auch gut. Wobei die Nacht dank Wind durchwachsen war. Es heulte und rüttelte ganz nett.

Aber Italien enttäuscht uns nicht. Am vormittag beruhigt sich der Wind und die Sonne lacht. Blauer Himmel, ein paar Wölkchen, es wird ein schöner Tag. Hach - mal tief duchgeatmet - schön hier zu sein.

Heute erstmal Schiffle putzen, Auto ausräumen, Taschen ausräumen und alles verstauen. Für Wasser sorgen, WC in Betrieb nehmen, Werkzeug und mitgebrachte Teile etc. verstauen, Einkaufliste schreiben und dann ab ins Städtle...

Wir gehen in unseren "alten" Supermarkt, glaube die kennen uns dort schon, und kaufen tüchtig ein. Wasser, Bier, Wein, Brot, Wurst, Käse Gemüse und natürliche Oooobst! Gefühlte weitere tausend Sachen und Fisch!

Mit vollem Einkaufswagen zum Auto und heim. Jetzt alles die Leiter hoch aufs Schiff. Der weniger schöne Teil beim Einkaufen.

An der Warmtheke haben wir uns ne leckere Lasagne genehmigt, die wird jetzt mit Genuß vertilgt. Lecker!

Ein kleiner Rundgang über das Gelände zeigt, es hat sich nichts verändert. Ein bekanntes Autokennzeichen sagt uns, daß Klaus ( ein seit Jahren bekannter Segler) auch da ist. Also mal am Boot geklopft und "Hallo" gesagt. Dabei bleibt es meistens nicht, also noch ein "Hallobier" (wie schreibt man das denn jetzt?) zusammen getrunken und über Boote (was sonst) geplaudert.



Es geht weiter!

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Kalt ist es. Trüb. Wetter zum auswandern.

Wir packen. Es geht nach Monfalcone zum Boot. Eigentlich wollten wir schon Samstag los, aber da an diesem Tag unsere neuen Mieter ihren Einzug hatten und für gestern noch ein Handwerkertermin anstand, mußten wir aus heute verschieben.

Wir lassen es ruhig angehen. Gestern hab ich schon mal den Hänger geladen. Unseren neuen Hauptanker (Bügel), und unseren künftigen Heckanker. Letzterer ist ein Geschenk von unserem Segelfreund Jakob, der jetzt aber lieber Womo fährt.

Unser Gerüst muß auch mit, wir wollen Zierstreifen kleben. Zwei weiße Streifen. Ein breiter und ein schmaler. Bilder gibt`s wenn se dran sind.

Ersatz, Werkzeug und und und.... Alles muß rein ins Auto, Ein Fahrrad auf`s Dach, eines in den Hänger.  Das war gestern.

Gemütlich frühstücken, Letzte Taschen und Tüten mit Klamotten und Schuhe und los geht’s. 10.30 Uhr. A81, A8 München und dann Richtung Salzburg. Weiter über Villach in Richtung Udine. Ankunft Monfalcone 21.30 Uhr. Mit Pausen und so, eine ruhige Fahrt ohne Besonderes. Wetter – na ja... wärmer ja, aber schöner......?

Es bläst mal wieder – und wie! Freund Wind heult um Masten und durch Wanten das es die wahre Freude ist. Na super.... Aber hilft nix und hört in spätestens drei Tagen auch wieder auf.
Alos Leiter vom Autodach und ans Schiff, Taschen, Schlafsäcke raus / rauf, Lebensmittel noch schnell ins Schiff schaffen und dann ab in die Koje.

Endlich wieder da beim Schiffchen....



Mist... es ist zum Haare raufen

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Wir haben ein Problem. Festplatte kaputt. Daten einigermaßen gerettet. Haben aber jetzt keinen Windowsrechner mehr. Nur mein MacBook.

Unser Programm zur Pflege und Aktualisierung unserer HP läuft aber nur unter Windows.
Was tun? Neuen Laptop kaufen? Nö – zu teuer, ist derzeit im Budget nicht drin.
Also mit Bootcamp eine Windowspartition einrichten? Okay – also im Netz eine Windows Installations-CD besorgt. Funkt aber nicht. Große Fragezeichen...

Also wieder lesen und lernen. Nächste Lösung, virtuelle Maschine. Software besorgt, installiert und dann Windows herunterladen. Klappt, läuft! Zwar etwas langsam, aber läuft.

Ganz glücklich bin ich nicht damit, wollte mein MacBook eigentlich Windows frei halten...
aber in der Not frißt der Teufel ja bekanntlich auch Fliegen...

Jetzt gilt es erstmal festzustellen was fehlt und aus Datensicherungen wieder beschafft werden kann. Uff...
Fakt ist, das im Internet auf unserer Seite mehr staht als hier in der Sicherung vorhanden ist. Muß ich nun alles wieder auf- bzw. einarbeiten. Da kommt echte Freude auf :))

Ansonsten laufen die Planungen für diese Jahr ziemlich gut. Im Mai geht’s nach Itlalien, bis Anfang Juni, dann müssen wir zurück. Ne Feier steht an. Familiär.

Im Juli geht’s dann wieder nach Monfalcone. Bis Oktober. Diese Jahr wollen wir fertig werden. Sollten wir schaffen. Bei der Elektrik hilft mit Schwager Peter, der kann das. Die Holzarbeiten machen wir Beide, Capitana und ich. Streichen und lackieren sowieso.

Schaun mer mal....



Planungen und Anderes.....

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Neues Jahr und neues Glück.

Allen Lesern und Besuchern wünschen wir ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

2016 ist vorbei und im Rückblick gabe es gute Entwicklungen und aber auch traurige Ereignisse. Ein guter Freund, mit dem ich öfters mit dem Kanu unterwegs war, ist noch kurz vor Weihnachten gestorben  - glücklicherweise haben wir im Sommer noch eine gemeinsame Tour gemacht.

Die letzten Wochen sind auch sowas wie ein Neuanfang oder besser eine Neusortierung. Keine Firma mehr, keine Termine, nicht mehr aufstehen müssen, da muß man / Mann sich auch erst dran gewöhnen. Der Tagesablauf ändert sich, die Aufgaben dito. Aber wird scho...

Im Mai wollen wir los, Richtung Boot und das gleich für mehrere Monate. Gasanlage, Elektrik und Pantry warten auf fleissige Hände.
Sitze daher an der Planung. Was wollen wir wie, was brauchen wir an Material, Werkzeug und Helfer / Fachleute. Ein Freund ist Heizungs-/Sanitärmeister, er wird uns mit der Gasanlage behilflich sein, ein Verwandter ist Fernmeldetechniker, er wird bei Elektrik und Funk helfen.

Holzarbeiten an der Pantry und im Sanitärbereich stehen an. Holz ist in Italien schwierig zu bekommen. Also am Besten von hier mitnehmen, denn die Transportkosten ins Ausland sind gesalzen. D. h. planen, was brauchen wir in welcher Ausführung und in welchem Zuschnitt. Aber, wir haben ja jetzt Zeit......

Großer Vorsatz - öfter hier was schreiben!  Suche auch Möglichkeiten im Netz etwas Geld zu verdienen. Hat man schließlich nie genug. Wäre ne Idee / nen Tip hat, gerne her damit. Danke.

Wenn Nuepi mal nicht das Thema ist, dann beschäftigen wir uns noch mit den Restarbeiten in unserer Wohnung und unseren Enkeln. Da wird es nicht langweilig. Zur Zeit ist Zaubern in. Leider gibt es nicht soviel Schnee wie auf dem Bild des Tages, so fällt Schlittenfahren leider aus....


Bild des Tages: Schade das es zur Zeit nicht so schönen Schnee hat....


Mieses Wetter - schlechte Laune und anderes Unbill...

Herausgegeben von in Erlebnis ·

..und schlechtes Gewissen, da ich mit dem Schreiben nicht gerade fleissig war. Nachfolgenden Text hatte ich zwar schon vorner Weile geschrieben aber nicht überarbeitet und geladen. Verspreche Besserung...

Oktober 2016:
Nachdem wir bisher nicht bei unserem Schiff waren, war die Vorfreude und Erwartung auf schöne Herbsttage da - aber wir wurden schön enttäuscht.

Was ist passiert? Üblicherweise sind wir immer früher im Jahr in Italien um voran zukommen. Diesmal nicht. Wir hatten zuhause richtig viel zu tun, Büro Übergabe - ja, bin jetzt Privatier - 3 Wohnungen renoviert, umgezogen (sh. vorhergehenden Eintrag), leider noch nicht mit allem fertig. Aufgrund der vielen Arbeit in den letzten Monaten wollten wir diesmal mehr urlauben als arbeiten.

Start war geplant für den 06.10. Losgefahren sind wir allerdings erst am 07.10. weil alles länger gedauert hat und wir keine Hektik aufkommen ließen. Wir haben jetzt ja Zeit.....

Wir kommen an und es ist kalt. Richtig kalt. Trüb, windig, stürmische Böen und kalt!!!  Die Chefin bringt von zuhause ihre Erkältung mit, mittlerweile hat es mich auch erwischt. Oh Wunder.

Das wir abends im Schiff heizen müssen war uns schon klar, aber das es so kalt ist haben wir nicht erwartet. 2014 waren wir etwa um die gleiche Zeit hier und hatten wunderbares T-Shirt Wetter.
Tags darauf erstmal einräumen, einkaufen, Kühlschrank auffüllen, Weinvorräte etc. anlegen und überlegen was wir so tun wollen. Richtig Lust anzufangen hatten wir nicht. So haben wir das erste Wochende verbummelt und es uns gut gehen lassen. Wenn es nur nicht so kalt wäre. Dieser ständige, starke kalte Wind aus Nord / Nordost.

Mittlerweile,also nach einer Woche,  hatten wir sage und schreibe einen sonningen Tag und zwei wechselhafte Tage dazu. An Deck haben wir uns ein paar rostigen Stellen angenommen, kommen aber damit nicht weiter, weil es regnet. Wie soll man da keine schlechte Laune kriegen?

So schwenkten wir um und haben mit ein paar Holzarbeiten im Innern bekonnen. Abschleifen, streichen, lackieren. Berichte für das Logbuch schreiben. Bilder sortieren, eben solche Sachen die man eh vor sich herschiebt und denkt, das man sie bei schlechtem Wetter mal erledigt. Und jetzt ist schlechtes Wetter.

Wärmer wird es auch nicht. Ohne Heizung könnten wir nicht auf dem Boot bleiben. Wobei wir nur Salon und den Achterbereich heizen. Richtung Mittschiffs und Vorschiff haben wir mit Decken "dicht" gemacht. Dort wohnen wir nicht, also wozu heizen?  Selbst wenn mal die Sonne eine Weile scheint, wird es nicht warm im Schiff. Dann kann zwar draußen gearbeitet werden aber man muß in Bewegung bleiben sonst wird es schnell kalt.

Um das alles noch ein bissle abzurunden hat die Capitana plötzlich Augenprobleme. Heftige dazu. Blitze, Bindfäden und so Zeugs. Also Anruf beim Augenarzt, Ferndiagnose: "sofort vorbei kommen, könnte Netzhautablösung sein"! Na super...... Das war Mittwoch in der zweiten Woche.

Also was tun? Klar - sofort Termin für Übermorgen, den nächsten Freitag ausgemacht. Sofort angefangen zu packen, unseren Abstecher in die Schweiz abgeblasen, alle sorgenvolle Gedanken zur Seite gepackt, Donnerstag das Schiff für den Winter "eingepackt" und losgedüst, Richtung Heimat.

Nachts gegen 23 Uhr angekommen, ausgeladen und ab in die Koje. Am nächsten Morgen pünktlich beim Augenarzt aufgeschlagen und dann glücklicherweise Entwarnung. Uff.... Netzhaut, Bindehaut alles i.O.  Mittlerweile wieder alles im grünen Bereich.

So sind die ursprünglich 2 1/2 bis 3 Wochen auf nichmal 2 Wochen geschrumpft und entsprechend wenig erledigt.

Aber was soll`s - wir haben ja jetzt Zeit.....

Wir haben diesmal nicht mal Bilder gemacht....
Packe hiermal eines von früher hin. Mit Sonne, der besseren Laune wegen! Das war am 14.Oktober 2014!!



Getauscht...

Herausgegeben von in Erlebnis ·

Nein - nicht was der geneigte Leser/Leserin jetzt vielleicht denkt. Wir haben nicht unsere Nuepi getauscht...

Wir haben im Haus unsere große EG-Wohnung gegen die kleinere DG-Wohnung getauscht. Dies gehört schon lange zum Plan, zur Vorbereitung unserer Reise. Im EG wohnt jetzt unser Junior mit Familie. Wenn wir unsere Reise beginnen brauchen wir die große Wohnung nicht mehr. Wozu, steht dann eh die meiste Zeit leer. Allerdings wollen wir uns eine Rückzugsmöglichkeit offen halten und da paßt unsere DG-Wohnung wunderbar. Die kann während unserer Abwesenheit leerstehen und wir können doch jederzeit zurück. Das gibt auch ein bissle Sicherheit.

Es war ne Menge Arbeit, gleich zwei Wohnungen zu renovieren und so quasi Zug um Zug umzuziehen. Noch hat nicht alles einen neuen Platz gefunden, zumal es deutlich schwieriger ist, von einer großen Wohnung in eine Kleinere zu wechseln als umgekehrt. Man hat einfach zuviel Zeugs...

Seit 44 Jahren jetzt eine Wohnung ohne Aquarium...seufz... ist schon irgendwie komisch. Aber das Aquarium mußte auch den Reiseplänen weichen. Jetzt also "ohne".

Leider muß das Schiff da etwas zurückstehen und noch ein paar Tage auf uns warten. Juli / August werden wir wohl wieder nach Italien fahren um die Vorbereitungen weiter voran zu bringen.

Für unsere Beiboot habe ich einen Motorhalter besorgt, das werden wir dieses Jahr mal testen.

Standort: Monfalcone / IT, Position:  45.796204 N / 13.563531 E



Seite ist "online"

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Wir haben es geschafft. Nach vielen Versuchen mit div. Demoprogrammen haben wir das Richtige gefunden und unsere Seite "gebaut". Noch sind nicht alle Texte geschrieben, aber wir arbeiten daran die ganzen Jahre nachzuarbeiten.

Alles was mit der Renovierung unserer Nuepi zu tun hat,findet der interessierte Leser und dem Menüpunkt Nuepi / Refit. Unter dem gleichen Punkt gibt es auch Bilder, aber den richtigen Rundgang durch das Schiff gibt es erst nach dem die "Baustelle" abgeschlossen ist.
In der Gallerie gibt es Bilder unserer Aktivitäten der letzten Jahre.

Wir freuen uns, wenn Ihr auch unserer Shop besucht, hier zeigt und verkauuft die Capitana die von ihr gemalten Bilder.

Gerne lesen wir Eure Kommentare in unserem Gästebuch oder per Mail!


Heimarbeiten

Herausgegeben von in Erlebnis ·
An den letzten Samstage habe ich mit Einbauteile die wir aus Monfalcone mit nach Hause gebracht haben vorgenommen.
Schubladen, Blenden und andere Bauteile aus der Pantry. Den alten Lack abgeschliffen, kleinere Schäden beseitigt und alles für die Neulackierung vorbereitet. "Tatkräftige" Unterstützung hatte ich von meinem Enkel der mit Staubmaske und allerlei Maschinen und Werkzeug "schaffte".  Das lackieren über nimmt die Capitana, das macht Sie einfach besser.


Nachtruhe und Sturmboen....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
....gehen leider nicht zusammen. Nein, eine solche Nacht wünscht man sich nicht. Es heult und pfeift. Die Planen, die wir als Sonnenschutz angebracht haben knallen und knattern das es einem weh tut. Dazu das übliche Hafenorchester. Der Wind heult in den Wanten, Fallen klappern.... An Schlaf ist da nicht zu denken. Bis in die frühen Morgenstunden liegen wir wach bis wir dann doch noch für ein paar Stunden einschlafen.

Dann, nach dem Aufstehen, der Wind pfeift immer noch - in Böen in Strumstärke, der Rundgang über Deck. Die schon ältere Plane ist jetzt komplett hinüber. Also weg damit. Wir schlagen alles ab. Wenigstens ist jetzt das knattern und knallen der Planen weg.

Nach dem Frühstück gehts es an die Arbeit. Lackschäden an Deck, Fußreling und Ankerwinde beseitigt.

Wir haben unser geplantes Arbeitspensum geschafft! Uff! War anstrengend, die Hitze war an manchen Tagen nicht auszuhalten. Das Unterwasserschiff ist jetzt komplett fertig. Am Überwasserschiff fehlen jetzt nur noch die Zierstreifen dann ist es perfekt.

Dieses Jahr kommen wir leider nicht mehr her. 2016 geht es weiter.


Zusammenbauen und Dichtung schnitzen.....

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Unser Plan für den zweiten diesjährigen Arbeitsurlaub sieht den Einbau der Luken an Backbord, Fertigstellen der Innenverkleidng der Salonfenster vor. Außerdem das Überwasserschiff fertigstellen. Das hat auch ganz gut funktioniert, bis auf - ja die übliche Verzögerung in Form von bekannten Unebenheiten der Bordwand bei der Bad/WC-Luke die partout nicht dicht wurde. Neue Dichtung, eine Dichtung innen, eine außen, alles hat nicht geholfen.Mit einer Dichtung außen hätte es den äußeren Ring dermaßen verbogen, daß wir diese Option verwerfen mußten. Das obwohl wir die Unebenheiten des frühren Unfallschaden so gut als möglich geschliffen und gespachtelt haben. Also hab ich mich hingesetzt und habe in stundenlanger Arbeit eine der alten Dichtung zurecht geschnitzt!  Habe sie den Unebenheiten der Bordwand angepaßt. Sitzt und ist dicht! Wäre doch gelacht...  Details unter SY Nuepi / Refit.
Mit lackieren ist es leider nichts geworden, da müssen wir im Oktober nochmal her.

An den Sonntagen haben wir die italienische Sonne genossen, dazu leckeres Essen in unserem Lieblingsrestaurant und uns treiben lassen. Gelatti im Städtchen geschlemmt und am Kanal die Ruhe und Natur genossen. Mittwochs, wie meistens, auf dem Markt eingekauft.
Das sind so die Urlaubstage (Stunden) die wir uns dann trotz aller Arbeit gönnen.

In Kurzform findet Ihr unsere Arbeiten einschl. Bildern unter der Rubrik "Refit".

Hier die Zeittabelle:
Mo. 08.09.14 Anreise, Ankunft 20 Uhr. Niedergang aufdecken, das Nötige an Bord geschafft, etwas vespern und gute Nacht.
Die. 09.09.14 Auto ausladen, einkaufen gehen, Abdeckplane abbauen, Sonnenschutz aufbauen, mit unserem freundlichen italienischen Nachbarn Gigi ein "Willkommenbier" getrunken. Wir haben aus D einen gebrauchten Küchjenkühlschrank mitgebracht. Diesen an Bord geschafft. Der sollte uns wären der Renovierung der Pantry gute Dienste leisten. Er sollte ins achtere Bad. Aber denkste.
Ging nich durch die Tür! Also Türrahmen teilweise, Tür und Handlauf komplett abgebaut. Dann ging es - aber grad so!
Neben Schiff unser mitgebrachtes Gerüst aufgebaut.
Mi. 10.09.14 Rostflecken am Bug (Bugspriet) und am Heck (Badeplattform) entrostet und grundiert.
Do. 11.09.14 Regen - Luken geputzt, auseinander genommen und poliert. Scheibe gereinigt. Zusammengebaut und Verschlüsse eingestellt.
Frei. 12.09.14 Badeplattform fertig entrostet und grundiert. Deck geputzt. Bb.-seite des Rumpfes außen gewaschen / gereinigt.
Regen!! Mist auch.
Sa. 13.09.14 Regen - Also wieder Luken aufgearbeitet. Lufthutzen innen gestrichen. Nachdem der Regen aufgehört hat, Überwasserschiff abgeschmirgelt und abgewaschen = Vorbereitung vor die nächste Beschichtung.
So. 14.09.14 Wir bauen unser Beiboot (Bananaboot) auf und machen eine Tour auf den Kanälen.
Mo. 15.09.14 Überwasserschiff fertig abgeschmirgelt und abgewaschen. Lukenverschlüsse Bb. ausgebaut und entrostet, gespachtelt.
Di. 16.09.14 Lukenausschnitte weiter entrostet. Luke im Bad achtern mittig starke Beule. (War ein Schaden beim Voreigner - Rempler). Beulen innen und außen verspachtelt. Spachtel geschliffen. Mit Feinspachtel von Yachtcare nachbearbeitet.  Alle entrosteten und geschliffenen Stellen 2 x mit Zinga grundiert. Luken geputzt.
Am Abend und in der Nacht heftiger Wind.
Mi. 17.09.14 Draußen kachelt es. Wir gehen einkaufen. Dannach weiter die Lukenausschnitte in der Bordwand gespachtelt und geschliffen.
Do. 18.09. - Frei. 19.09.14 Die Lukenausschnitte weiter für den Einbau vorbereitet. Wo Grundierung fertig waren, innen mit Vorstreichfarbe gestrichen. Deckenpanele in der Achterkabine angebracht.
Da es nachmittags wieder regnete Schrauben und Hutmuttern für die Luken gereinigt.
Sa. 20.09.14 Regen - mit Unterbrechungen den ganzen Tag. Also weiter Schrauben vorbereitet, Holzinnenverkleidungen feingeschliffen und in Regenpausen Luken eingebaut.
Für das achtere Bad wie vorstehend beschrieben die Dichtung geschnitzt und zigmal aus- und anprobiert. Die Beulen konnten nicht eben gemacht werden.
Unsere Capitana war danach ziemlich fertig. Mußte Sie doch in Konkurrenz zum Kühlschrank auf einem wackligen Brett stehen und bei den Einbau- und Anpassungsversuchen von innen mithelfen. Kein Platz zum aufrechten Stehen, Arme zum Abstützen auf dem Kühlschrank gebraucht, da tun nach 4 Stunden und zigmal anhalten der schweren Luken Finger, Arme Nacken und Schultern weh.

Arme Capitana.

So. 21.09.14 Radtour gemacht, Eis geschlemmt und in der Marina zu Abend gespeist.

Mo 22.09.14 Überwasserschiff mit Aceton gereingt. Lukenausschnitte innen mit Vorstreichfarbe gestrichen. Farbe unter Fußreling angeschliffen. Wind nimmt zu, wird stürmisch. Regen kommt dazu. Wir bauen den Sonnenschutz ab. Luken abgedeckt.
Di. 23.09.14 Unterwasserschiff abgeklebt. Luken wieder ausgebaut. Rumpf mit Pox Barrier, (letzte Beschichtung vor dem Lack) gestrichen.
Nicht fertig geworden wegen Regen. Wutausbruch des Kapitäns....
Mi. 24.09.14 Uff - Fertig. Ü-Schiff ist jetzt grau. 10Uhr angefangen, 17.30 Uhr fertig mit streichen. 4 x Farbe anmischen.

Do. 25.09.14 Heute soll der Schlußanstrich in Blau erfolgen. Aber - oh Schreck!! Der Härter ist eingetrocknet!! Wir können nicht lackieren! Dann fängt es auch noch an zu regnen. Was tun?  Wir telefonieren mit unserem Lieferanten. Ersatzhärter kann geliefert werden, allerdings dauert die Lieferung nach Italien zu lange, also nach Hause und dann nochmals nach Monfalcone fahren.

So verbringen wir den Regentag mit den Holzverkleidungen im Salon und in Regenpausen mit dem Einbau von Luken.

Frei. 26.09.14 Luken eingebaut. Dichtheitstest mit Wasserschlauch. 3 Luken undicht. Also wieder raus, neue Dichtungen rein und 2 wieder eingebaut. Da wir keine neuen Dichtungen mehr hatten in der Navi wieder die Holzplatte mit Schlauchdichtung zugeschraubt. Fensterauschnitte (Holzinnenverkleidung) im Salon zum dritten Male lackiert.
Feierabend um 17.15 Uhr. Dann Gerüst abgebaut an Bord verstaut, wird im Oktober wieder gebraucht, Anhänger beladen und gepackt.
Sa. 27.09.14 Gefrühstückt, aufgeräumt, Auto gepackt, Schiff abgedeckt / eingepackt, eine wohltuende Dusche genossen, einen Kaffee in der Bar genehmigt, noch mal schnell eingekauft und um 15 Uhr Richtung Heimat gestartet. Ankunft nachts um 1 Uhr.

Uff.
 










Zusammenfassung Mai - Juni 2014

Herausgegeben von in Erlebnis ·
Heute mal in Tabellenform ne Kurzfassung unseres Aufenthaltes:

Frei. 23.5.14  Abends Ankunft in Monfalcone; Leiter aufstellen und Niedergang freimachen, das Nötigste auspacken und "Gute Nacht".
Sa. 24.5.14  Schiff auspacken, sprich Abdeckplane weg machen und Sonnenschutz aufgespannt.
Schiff und Deck geputzt, Schiff innen geputzt, Staub wischen etc... Einkaufen, schließlich knurrt hin und wieder der Magen;
Auto ausladen, heißt Werkzeuge, mitgebrachte Teile auf das Schiff transportieren und verstauen.
Ankerkasten und Bilge kontrollieren. Alles trocken. Gut.
So. 25.5.14 Gefaulenz; Unsere Enkelin wird geboren.
Mo. 26.5.14 An Stb. Salonfenster abgebaut. Innenverkleidung demontiert, Hupe, Lüftungshutze demontiert. An Seitenwand
Silikon und Rost entfernt. Alles geschliffen.  
Di. 27.5.14 Fertig entrostet und gespachtelt und alles 2 x mit Zinga grundiert. Mit Plane zugehängt, Wetter wird schlechter.
Am Abend dann ein Wolkenbruch mit Hagel. Dank nicht vorhandenem Fenster Wasserbach im Salon.
Mi. 28.5.14 Lufthutzen repariert; Löcher von überflüssigen Kabeln mit Kaltmetall verspachtelt. Die Seitenwand unterhalb und nach den Fenstern abgeschliffen. Winschen, Klampe und Positionslampe abgebaut. Rostflecken geschliffen, Silikonreste entfernt und wo nötig mit 2x Zinga grundiert.
Do. 29.5.14 Die komplete Stb.-seite Salon 2 x mit Prekote Vorstreichfarbe gestrichen.
Für den in der Achterkabine unter den Cockpitsitzflächen geplanten Stauraum / Unterbau Latten ausgemessen und zugesägt.
Fr. 30.5.14 An Bb das Salonfenster ausgebaut. Winschen, Klampen, Positionslampe etc. abgebaut. Bb-seite entrostet.
An Stb. 1 x Toplack gestrichen.
Nachmittags Regen.
Sa. 31.5.14 An Stb. 2 x Toplack gestrichen. An Bb. entrostet, wo nötig mit Kaltmetall und Watertide gespachtelt. 1 x mit Zinga grundiert.
So. 01.06.14 Sonntags wird nicht gearbeitet. Wir machen Ausflüge, lesen oder tun einfach - nix!
Mo. 02.6.14 Salonseite Bb. 2x mit Zinga grundiert. Nachmittags 1 x mit Vorstreichfarbe gestrichen. Hutmuttern und Scheiben gereinigt, Silikonreste entfernt.
Di. 03.06.14 Bb. weitere Unebenheiten mit Watertide gespachtelt und 2tes Mal mit Vorstreichfarbe gestrichen. Holzinnenverkleidung Bb. und Stb. gereinigt, Silikonreste entfernt und geschliffen. Backskiste mit Leinöl eingelassen.
Mi. 04.06.14 Bodenleisten der Backskiste montiert und mit Sikaflex abgedichtet. Salonseite Bb. 2 xmit Toplac gestrichen. Holzverkleidungen innen Stb. und Bb. mit Wilckens Lasur 1 x gestrichen.
Do. 05.06.14 Holzverkleidung Stb. 2 x lasiert. An Bb. zm 3ten Mal Toplac gestrichen. Scheiben fertig gereingt, Silikon und Farbreste entfernt, entfettet.
An Stb. Scheibe abgeklebt und mit Tikal (2,5 Kartuschen verbraucht) wieder eingebaut.
Backskiste weiter aufgebaut. Innenverkleidung Bb. zum 2ten Mal lasiert.
Fr. 06.06.14 Bb.-seite Salon die Holzinnenverkleidung wieder eingebaut. Fenster und Holz abgeklebt und die Scheibe mit Tikal wieder eingebaut. Auch hier 2,5 Kartuschen verbraucht.
Schiff geputzt, zugedeckt und alles für Abreise vorbereitet.
Sa. 07.06.14  Heimfahrt.

Wir sind mal wieder urlaubsreif!



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